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Ratgeber

Mit den richtigen Lerntechniken zu schnelleren Ergebnissen

Hierzu solltest du erst einmal herausfinden, was für ein Lerntyp du bist, denn es gibt viele unterschiedliche Lerntypen und jeder Mensch ist verschieden. Nur, weil ich alleine durch das Zuhören lerne, heißt das noch lange nicht, dass das auch für dich gilt.

Es wird zwischen fünf verschiedenen Lerntypen unterschieden. Das Lernen über das Sehen, das Lernen über das Hören, Lernen über das Assoziieren, Lernen über das Diskutieren und Lernen über das Anwenden. Natürlich gibt es auch Menschen, die Zwei oder mehr Lerntypen vereinen, was ihnen das Leben erleichtert.

Doch welche Lerntechniken gibt es, die einen beim Lernen unterstützen können? Fangen wir mit der für mich wohl wertvollsten Technik an, denn ich nutze sie nicht nur zum Lernen und Lesen, sondern auch in meinen produktiven Phasen. Die Pomodoro Technik. Pomodoro ist italienisch und heißt übersetzt Tomate. Allerdings hat diese Technik, nichts mit Tomaten zu tun. Hierbei planst du dir 2 Stunden produktive Lernzeit ein. Diese wird in aktive Phasen und Pausen aufgeteilt. Die aktiven Phasen gehen 25 Minuten, woraufhin eine Pause von 5 Minuten folgt. Wichtig hierbei ist, dass du direkt nach den 25 Minuten dein Tun unterbrichst, egal, was du gerade tust. Auch, wenn du mitten in einem Wort steckst. Du wirst ganz automatisch danach daran wieder anknüpfen können. In den 5 Minuten Pause solltest du weg von deinem Arbeitsplatz gehen, etwas trinken oder etwas anderes fokussieren. Nach diesen 2 Stunden solltest du mindestens eine Pause von 30 Minuten, besser noch 1 Stunde einhalten, bevor du eine weitere Sitzung hältst.

Eine weitere gute und auch bekannte Lerntechnik ist der Spickzettel oder die Karteikarten. Hierbei wird auf eine recht kleine Fläche das wichtigste Wissen zusammengefasst. Du weißt immer, wo genau es steht und alleine der Fokus auf den kleinen Raum kann bereits helfen, das zu Lernende, besser in deinen Kopf zu bringen. Bei Karteikarten ist der Vorteil, dass du sie immer wieder in unterschiedlichster Form hervorholen kannst und zwei Seiten hast, die du nutzt. Wichtig ist hierbei, dass du das Ganze selbst und in eigenen Worten zusammenfasst. Es bringt dir nichts, die Karteikarten einer anderen Person zu nutzen, denn so verstehst du den Sinn dahinter nicht.

Eine weitere, sehr gute Form des Lernens ist, das eigene Wissen weiterzugeben. Natürlich ist es von Vorteil, wenn die Person, der du dein Wissen vermittelst, sich in der Materie auskennt oder deine Aufzeichnungen hat, um dich zu korrigieren, wenn du einen Fehler begehst. Allerdings kannst du es auch selbst kontrollieren. Denn der Fokus liegt hier darauf, dass du dein Wissen in eigenen Worten, laut wiedergibst. Wenn du also keinen Lernpartner hast, reicht es aus, wenn du dich mit einem Kuscheltier oder Ähnlichem unterhältst.

Eine weitere Form des Lernens bezieht sich allerdings nur auf den Lerntypen, der Diskussionen benötigt, um zu verstehen. Hier sind Lerngruppen die Mittel der Wahl. Suche dir Personen, die gemeinsam mit dir lernen und mit denen du dich über dein Thema austauschen kannst. Ein weiterer Vorteil, den diese Form besitzt, ist, dass du einen festen Lerntermin hast und dich verpflichtet fühlst diesen einzuhalten.

Zu guter Letzt nenne ich hier noch das Offensichtliche: Wiederholen. Je öfter du ein Thema wiederholst, desto mehr bleibt hängen. Wenn du genervt von einem Thema bist, fängst du erst richtig an, es zu verstehen.

Welcher Lerntyp bist du? Benötigst du noch Tipps? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

Kyara Richards verfügt bereits über jahrelange Erfahrung in den Redaktionen von Deutschlands renommiertesten Medien, darunter Print, Digital, sowie TV.

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