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Ratgeber

Warum du einen Steuerberater nicht als optional, sondern als verpflichtend ansehen solltest

StB

Beginnen wir bei dir selbst, du bist eine Fachkraft in dem, was du gelernt hast und dem, was du nun ausübst. Durch deine Ausbildung und viele Weiterbildungen hast du eine Expertise entwickelt, die dir so niemand mehr nehmen kann.

Doch gleichzeitig kannst du keine Fachkraft auf jedem Gebiet sein. Und hier kommt der Steuerberater ins Spiel. Er hat Steuerberatung als Ausbildungsberuf abgeschlossen und vermutlich bereits eine gewisse Expertise entwickelt, die dir weiterhelfen kann. Denn Steuern ist ein sehr großes Thema und kann mühsam und zeitfressend sein. Wir beide wissen ganz genau, wenn wir als Unternehmer eines nicht haben, dann ist das Zeit.

Denn das Steuerrecht ändert sich jedes Jahr, manchmal sogar mitten im Jahr. Dabei den Überblick zu behalten, während du dich zusätzlich noch um die eigenen Themen kümmern musst, ist einfach kaum möglich. Außerdem ist es für dich schwer, die Tricks zu kennen, wie du nur die notwendigsten Steuern zahlst und bist du dir wirklich sicher, was du alles versteuern kannst? Denn auch das ändert sich ständig.

Spätestens, wenn dein Unternehmen ein großes Gewerbe ist, du eigene Mitarbeiter besitzt oder es eine bestimmte Rechtsform angenommen hat, wird es wichtig, dass du dir einen Steuerberater suchst und ab diesem Moment sollte dir klar sein, dass er nicht mehr optional, sondern verpflichtend ist.

Doch was macht ein Steuerberater genau? Er berät dich natürlich in allen steuerrechtlichen Fragen und achtet darauf, dass keine Fehler in der Buchhaltung deines Unternehmens vorfallen, welche zu bösartigen Nachzahlungen führen können. Solche Nachzahlungen haben bereits viele Firmen in die Insolvenz gebracht. Außerdem kümmert er sich vollständig um deine Buchhaltung und deine Personalkosten und gibt diesbezüglich Meldung an das Finanzamt weiter. Auch wenn es nicht verpflichtend ist, egal, wie groß dein Unternehmen und wie viele Mitarbeiter du beschäftigst, einen Steuerberater zu haben, wusstest du, dass die Berechnung der Personalkosten und vor allem die damit verbundene Meldung an das Finanzamt nicht durch dich durchgeführt werden darf, svonern du nicht eine spezielle Ausbildung hast? Daher ist ein Steuerberater umso notwendiger. Er erstellt dir nicht nur eine Steuererklärung, sondern auch einen Jahresabschluss in Form von Bilanz und Gewinn-Verlustrechnung.

Ein guter Steuerberater sieht zu, dass du alle notwendigen Steuern zahlst, aber eben nicht mehr. Also so, dass du so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich an Steuern bezahlst. Außerdem kannst du dir mithilfe eines Steuerberaters zu 100 % sicher sein, dass den Unternehmen gesetzeskonform geführt wird und brauchst keine Angst vor Strafzahlungen und damit verbundene Gerichts- und Anwaltskosten zu haben. Zudem stehst du beim Finanzamt selbst mit einem Steuerberater immer besser dar. Das mag vielleicht komisch klingen, doch ein großes Unternehmen, welches keinen Steuerberater beschäftigt, wird gerne einmal mehr unter die Lupe genommen und wenn ein Fehler seitens eines Steuerberaters geschieht, drückt das Finanzamt da eher einmal ein Auge zu, da sie eng mit den Steuerberatern zusammenarbeiten.

Doch neben dem Finanziellen ist es vermutlich wirklich das Wichtigste, dass du dir dabei sehr viel Zeit und Nerven sparst und mehr Arbeitskapazitäten besitzt, um die für dich wirklich wichtigen Dinge umzusetzen.

Kyara Richards verfügt bereits über jahrelange Erfahrung in den Redaktionen von Deutschlands renommiertesten Medien, darunter Print, Digital, sowie TV.

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