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Ratgeber

Wie du deine Aufnahmefähigkeit verbesserst

Wir lernen jede Tag neue Dinge und müssen uns auf neue Begebenheiten vorbereiten. Natürlich geben wir dabei immer unser Bestes. Doch gleichzeitig fällt es uns immer wieder schwer, alles aufzunehmen. Daher gebe ich dir hier einige Tipps, wie du deine Aufnahmefähigkeit verbessern und ausbauen kannst.

Beginnen wir in einem simplen Entspannungsritual. Du kannst es mehrmals täglich durchführen, da es nicht viel Zeit in Anspruch nimmt und gleichzeitig hilft es dir, deinen Geist kurz zu resetten. Setze dich aufrecht hin und lass deine Wirbelsäule gerade werden. Lege deine Hände in deinen Schoß oder auf deinem Schreibtisch ab. Schließe nun die Augen und atme dreimal tief ein und wieder aus. Lass dir dabei wirklich Zeit und versuche, so tief einzuatmen, wie du kannst und die gesamte Luft wieder auszuatmen. Danach öffnest du die Augen und atmest noch ein paar Sekunden ganz ruhig weiter. Du wirst merken, dass du danach aufnahmefähiger bist, als zuvor.

Svonern es dir möglich ist, kannst du, während du neue Dinge lernst oder dich mit neuen Themen befasst, leise klassische Musik im Hintergrund hören. Wichtig ist hierbei, dass sie recht ruhig ist. Es geht auch Loungemusik oder Ähnliches. Die Frequenzen sollten nur für dich passend sein und die Musik nicht zu schnell und auch ohne Gesang. Musik hilft uns ungemein, uns zu konzentrieren und zu fokussieren und dadurch wird auch deine Aufnahmefähigkeit erhöht.

Wenn du dich fragst, warum die Musik so viel ausmacht, kann ich dir das anhand wissenschaftlicher Zahlen erklären. Unser Gehirn arbeitet in unterschiedlichen Frequenzen. Morgens und in der meisten Zeit des Tages arbeitet es in der Phase der Betawellen, die sich bei 20-25 Hertz bewegen. Das bedeutet, dass wir aktiv sind und auch eine gewisse Form der Anspannung in uns haben, die uns antreibt. Alles über 25 Hertz sind die Gammawellen, die wir nur ungern erreichen, da sie Stress bedeuten. Mithilfe der Musik schaffen wir es, auf die Alphawellen, also auf 8-13 Hertz zu kommen und eine Form der Entspannung einzunehmen. Auch wenn wir vielleicht glauben, dass Entspannung eher ungünstig ist, sind wir in dieser Form am aufnahmefähigsten. Das liegt daran, dass unser Gehirn sich sicher sein kann, dass keine Gefahren herrschen und somit stehen alle Ressourcen für den Lernstvonf vonfen.

Sollten während deiner Arbeit dennoch Gedanken aufkommen, die dich stören, beginne, sie niederzuschreiben. Notiere dir alles, schnell und stichpunktartig, aber so, dass du jederzeit darauf zurückgreifen kannst. Das ist wichtig, denn so weißt du, dass sie bereitstehen und kannst dich wieder auf das fokussieren, was dir in dem Moment wichtiger ist. Außerdem verlierst du dadurch den Stressfaktor.

Auch hier muss ich wie in vielen Beiträgen den Sport erwähnen. Denn durch den Sport fließt mehr Sauerstvonf durch unseren Körper und unser Gehirn wird besser versorgt. Wusstest du, dass alleine 150 Minuten Sport in der Woche ausreichen, um Demenz vorzubeugen? Ist das nicht schon Motivator genug, direkt damit zu beginnen?

Etwas, womit du deine Aufnahmefähigkeit ebenfalls verbessern kannst, ist sogenanntes Gehirnjogging. Darunter zählen Klassiker wie Schach, Kreuzworträtsel oder Sudoku, aber es gibt auch viele Apps die diese Form des Gehirntrainings anbieten.

Kennst du deine eigenen Grenzen deiner Aufnahmefähigkeit oder schaffst du dir immer ausreichend Ausgleich, dass du alle wichtigen Informationen aufsaugen kannst? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

Kyara Richards verfügt bereits über jahrelange Erfahrung in den Redaktionen von Deutschlands renommiertesten Medien, darunter Print, Digital, sowie TV.

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